Statt offener Sonntagseinkauf in Rostock, gab es heute einen Paddelausflug im Salzwasser. Shoppen kann man auch an Wochentagen. Im leichten Nachmittagsnebel startete ich bei sehr niedrigem Wasserstand über zahlreiche frei liegende Steine. Am Ufer mühten sich 2 Spinnangler im klaren Wasser. Unterwegs gab die Batterie vom Fischfinder auf, jedoch konnte ich die Bodenstruktur gut erkennen und hielt mich über Leogrund. Es ist etwa 4-5m tief. Nach dem 2. Dorsch warf ich den Anker aus, weil der Drilling komplett sein Maul zunagelte und leider gleich samt Ankerschnur. Weg war er. Momente auf die man verzichten könnte. Ich operierte den Drilling raus und siehe da, meine Wäscheleine hat Auftrieb und erschien an der Wasseroberfläche. Ich mußte sie nur noch einsammeln. Anker gerettet.

 

Die Dorsche jagten Tobis, sie waren eigentlich satt, die Mägen voll. Der kleine Dorsch auf dem unteren Foto hat einen phosphorisierenden Blinker im Maul, was der ausgelöste Blitz überdeckt. Dieser leuchtet grünlich und die Lütten waren davon begeistert. Allerdings ist es mühsam, den Blinker immer wieder anzuleuchten und den Nachwuchs wollte ich auch nicht.

Erst als ich alles zum Auto schleppte, bemerkte ich den dichten Nebel. Man konnte kaum etwas erkennen, eine richtige Gespensternacht.

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