Am Tage ist die Seebrücke jetzt fest in Urlauberhand. Am Strand liegen die Sonnenhungrigen auf Decken und in den zahlreichen Strandkörben. Das Wasser ist mit 16-18 Grad noch ziemlich kalt. Man bleibt eben nicht so lange darin. Wellen rauschen, Möwen kreischen, es riecht nach Sonnenöl und Tang- Urlaubsstimmung.

Leider darf auf der Seebrücke am Tage nicht mehr geangelt werden. Doch nach 21 Uhr ist die Brücke immer gut besetzt. Es ist Hornhechtzeit. Der Hornhecht hat abgelaicht und hält sich im flachen Küstenbereich auf um zu fressen und wieder Kraft zu schöpfen. Viele Angler sind mit Pose und Heringsfetzen unterwegs, ab und an sieht man auch mal einen Sbirulino. Sehr gut beißen die Hornhechte zwischen 5 und 7 Uhr, also kurz nach Sonnenaufgang.

Die Bilder sind zwischen Jemnitz Schleuse und Seebrücke entstanden. Hier wurde in 2006 frischer Sand aufgeschüttet. Bei jedem Sturm treibt er nun über die Steinpackung und versandet die Wege. Mühsam muß er mit schwerer Technik zurück gebracht werden. Naturgewalten sind schwer zu zähmen, feinkörniger Sand bleibt nicht wo man ihn hinschüttet. Das mußten die Gemeinden auch erst lernen und Geld für Reinigungsarbeiten einplanen. Hoffentlich wachsen die angepflanzten Hagebuttensträucher trotzdem weiter.

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