An fast allen Urlaubsorten unserer Küste kann man sich ein Angelboot mit 15PS Motor ausleihen. Für stärkere Motoren ist der Sportbootführerschein See erforderlich. Blos wo ist der Dorsch im Sommer? Am besten fragt ihr den Vermieter, oder sucht draußen andere Angelboote.  Nach einer freundlichen Begrüßung in langsamer Fahrt und ohne eine hohe Bugwelle hinter sich herziehend, bekommt man auch freundliche Antworten.

Gerät zum Pilken: Rute um 2,50m mit 50-120g Wg. Je kleiner das Boot um so kürzer muß die Rute sein. Sonst wird der Winkel zu steil, in dem man die Fische über Bord heben muß. Die Rolle sollte langsam und kraftvoll kurbeln, die Schnur ist aus Geflecht mit 9-15kg Tragkraft. Der Pilker hängt mit Wirbel direkt an der Hauptschnur. Ein monofiles Vorfach verwende ich nur, wenn ich einen Beifänger oder eine Fliege mit anbieten will. Die Mundschnur darf nicht länger als 15cm sein, sonst tüdelt das.

Man sollte immer ein paar Heringsvorfächer und Makrelenvorfächer im Boot dabei haben. Einfach statt Pilker antüdeln und als Gewicht einen Pilker statt Blei anhängen.

Gerät zum Naturköderfischen: eine kurze (1,50m) Bootsrute mit 100-200g Wg, Rolle wie vorhanden und Schnur auch. Es kann Monofil oder Geflecht sein. Das Vorfach ist im Aufbau mit den Brandungsangel Vorfächern identisch, doch nur max 1m lang. Ein zu langes Vorfach bekommt man schlecht in ein kleines Boot gehoben. Der gängigste Köder ist ein Wattwurm. Achtet auf Auftriebsperlen an der oberen Mundschnur wegen den hungrigen Krabben.

Gerät zum Schleppen: Ich beutze dazu eine kurze Bootsrute von 1,50m Länge, irgend eine Rolle aus dem Boot, geflochtene Schnur und einen silbernen Snap/Blinker in 30g. Das Boot fährt mit 7kmh, den Blinker lasse ich gefühlt 50-60m abrollen.

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