Über die im Hafen liegenden Kutter sollte man sich vor seinem Urlaub im Internet erkundigen. Ihre Qualität ist sehr unterschiedlich. Im Hochsommer haben auch die ständig rausfahrenden Kutter oft Schwierigkeiten den Dorsch zu finden. Lange Ausfahrzeiten bis Ultiomo sind üblich.

Gerät: Rute von 3m Länge mit 80-150g Wg und gutem Rückrad. Der Weg zwischen Wasseroberfläche und Bordwand ist lang. Nicht immer steht eine hilfreiche Hand mit dem langen Kescher bereit. Die kraftvolle Rolle ist mit Geflecht zwischen 9 und 15kg Tragkraft bespult. Köder ist meistens ein Pilker.

Im Gegensatz zum Blinker sackt der Pilker sofort zum Grund und muß nicht geworfen werden. Man bemerkt einen kleinen Stubser, dann ist er am Grund. Nun wird einfach die Rute etwas angehoben, fallen gelassen. Der Pilker hüpft über den Grund und hinterläßt kleine Staubwolken. Diese locken den Dorsch und gaukeln ihm ein verletztes Fischchen vor.

Manchmal stehen die Dorsche im Mittelwasser. Dann ist ein Vorfach für den Pilker notwendig und ein Beifänger oder eine Fliege. Man pilkt nicht am Grund, sondern mitten in der Wasserschicht.

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