Es gibt ja Verwegene die versuchen auf Meeräschen zu fischen. Einfach ist es nicht an die scheuen Fische zu kommen. Meeräschen kommen aus der Tiefe ins Brandungsangelgebiet um Algen von den Steinen zu weiden. Sie schlängeln sich dabei kopfüber, verdrehen ihre Flossen, lassen die Bauchseite sehen. Das erscheint dem Strandbesucher im knietiefen Wasser als Silberblitzen. Die Meeräschen sind recht groß und bei ihrer Futtersuche nicht zu übersehen. Sie kennen kein Brot, sind aber neugierig. Man kann sie bei ruhigem Wetter ein paar Tage lang anfüttern. Die Futtermischung besteht z.B. aus Brot, Sand und Haferflocken.

Gerät: Rute von mind. 3m Länge mit sensibler Spitze, Wg 15-40g. Rolle mit zuverlässiger Bremse, bespult mit 22ger-25ger Monofil. Pose, Sbirolino oder Wasserkugel mit 23ger Vorfach und Boiliehaken Größe 6. Das Vorfach ist zwischen 30 und 40cm lang, je nach Wassertiefe. Köder sind kleine Brotkügelchen, winzige Fischstückchen, gehackte Tauwürmer, Seeringler oder auch Algen und gefärbter Teig. Manche Angler schwören auf Toastbrot.

Man kann den halben Tag im knietiefen Wasser stehen und probieren, wärend sich der Rest der Familiie am Strand braun brennen läßt. Fliegenfischer versuchen es mit Brotfliege, Algenfliege oder ähnlich kleinen, grün/orangenen Naßfliegen.

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